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Workflow Component Status

Überblick

Der Workflow Component Status zeigt für ausgewählte Workflow-Komponenten den aktuellen Zustand aus Sicht der Anwendung direkt in der Benutzeroberfläche an. Der Anwender erkennt auf einen Blick:

  • ob eine Komponente aktuell als „in Ordnung“ oder „gestört“ bewertet wird,

  • ob Warnhinweise bestehen,

  • wie sich der Zustand während der Ausführung eines Workflows verändert.

Die Statusinformationen werden über farbige, kompakte UI-Elemente dargestellt und aktualisieren sich automatisch, ohne dass der Anwender die Seite neu laden muss.

Aktuell steht der Workflow Component Status für folgende Komponenten zur Verfügung:

  • GPIO Trigger

  • Kafka

  • Loxi Light

  • MQTT

  • NATS

  • OPC UA

  • S7 PLC

  • Stopwatch

  • TCP


Verwendung des Workflow Component Status im Workflow

Position des Component Status in der Benutzeroberfläche

In der Liste der Workflow-Komponenten im Tab „My Workflow“ wird bei den entsprechenden Komponenten eine farbige Status-Pille angezeigt. Die Pille befindet sich in derselben Zeile wie der Name der Komponente und die wichtigsten Konfigurationsinformationen. Dadurch kann der Anwender den Status mehrerer Komponenten gleichzeitig prüfen, ohne jede Komponente einzeln zu öffnen.

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In der Detailansicht der Komponente wird darauf hingewiesen, ob für diese Komponente ein Status angezeigt wird und welche Bedeutung er hat.

Darstellung der Statusinformationen

Der Status wird durch eine farbige Pille dargestellt. Die Pille kann ausschließlich farbig sein (rein visuelles Signal) oder zusätzlich einen kurzen Text in Form eines Tooltips enthalten (z. B. „OK“, „Fehler“, „Warnung“).

Bild (2).png

Die Anwendung verwendet ein konsistentes Farbkonzept für Statuswerte. Die Farben beschreiben ausschließlich die systemseitige Bewertung von Erreichbarkeit und Funktionsfähigkeit einer Komponente.

Statusfarbe

Systembewertung

Grün

Die Komponente wird als funktionsfähig und erreichbar bewertet. Die Verbindung oder Funktionalität ist aktuell stabil.

Rot

Die Komponente befindet sich in einem Fehlerzustand. Eine für den Betrieb wesentliche Funktion (z. B. eine Verbindung) ist nicht verfügbar.

Gelb

Die Komponente meldet einen Warnstatus oder befindet sich in einem Übergangszustand. Es liegen Hinweise vor, die auf eine mögliche Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit hindeuten.

Grau

Die Komponente befindet sich in einem initialen Zustand, in dem noch keine konkrete Aussage über den Verbindungsstatus vorliegt.

Hinweise zur Interpretation aus Anwendersicht und zu typischen Reaktionen auf die einzelnen Farben finden sich im Abschnitt „Interpretation der Statusanzeigen“.

Automatische Aktualisierung in Echtzeit

Während ein Workflow ausgeführt wird, aktualisiert sich der Workflow Component Status automatisch. Änderungen am Zustand einer Komponente werden direkt in der UI angezeigt. Der Anwender muss die Seite nicht neu laden, um Statusänderungen zu sehen.

Liegen Änderungen vor, werden sie anhand der Status-Pillen in der „Components“-Liste im Tab “My Workflow” durch einen Farbwechsel sichtbar.

Beispiele für sichtbare Änderungen:

  • Eine Status-Pille wechselt von Grün auf Rot, wenn eine Verbindung ausfällt.

  • Eine zuvor rote Pille wechselt zurück auf Grün, wenn die Verbindung wiederhergestellt ist.

  • Eine Pille kann vorübergehend Gelb anzeigen, wenn ein Warnzustand erkannt wird.

Benutzerinteraktionen und Auswirkung auf den Status

Aktionen, die den angezeigten Status beeinflussen

Der Anwender ändert den Workflow Component Status nicht direkt, sondern nur über Aktionen, die das Verhalten der Komponente beeinflussen. Typische Aktionen sind:

  • Starten eines Workflows

    • Verbindungen oder Komponenten werden aktiviert.

    • Kurz nach dem Start wird der erste Status sichtbar (z. B. Grün bei erfolgreicher Verbindung, Rot bei Verbindungsfehler).

  • Stoppen eines Workflows

    • Verbindungen können kontrolliert beendet werden.

    • Nach dem Stoppen des Workflows wechselt der Workflow Component Status in seinen initialen Zustand zurück.

  • Ändern von Verbindungseinstellungen

    • Anpassen von IP-Adressen, Ports, Zugangsdaten oder ähnlichen Parametern.

    • Nach dem Speichern und einem erneuten Start des Workflows kann sich der Status z. B. von Rot auf Grün ändern, wenn die Verbindung nun korrekt aufgebaut werden kann.

  • Physische Eingriffe an der Anlage

    • Ein- oder Ausschalten externer Systeme (z. B. Steuerungen, Sensoren, Kameras, Server).

    • Die Erreichbarkeit dieser Systeme spiegelt sich im Status wider (z. B. Wechsel von Grün auf Rot bei abgeschaltetem Gerät).

Interpretation der Statusanzeigen

Auf Basis der in „Darstellung der Statusinformationen“ beschriebenen Systembewertung nutzt der Anwender die Statusanzeige, um den Zustand von Komponenten schnell und zuverlässig einzuschätzen:

Statusfarbe

Interpretation aus Anwendersicht

Empfehlungen für Anwender

Grün

  • Die Komponente ist aus Sicht der Anwendung einsatzbereit.

  • Der Workflow kann mit dieser Komponente wie vorgesehen arbeiten.

  • Es besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf.

  • Nach Änderungen (z. B. Konfiguration oder Hardware) kurz prüfen, ob die betroffenen Komponenten wieder grün sind.

  • Grün zeigt, dass aktuell kein Handlungsbedarf besteht.

Gelb

  • Es liegt eine Auffälligkeit oder ein Warnhinweis vor.

  • Der Workflow kann eventuell noch funktionieren, jedoch mit Einschränkungen oder erhöhtem Risiko.

  • Es empfiehlt sich, die Ursache zu überprüfen, bevor der Workflow langfristig produktiv genutzt wird.

  • Warnzustände nicht ignorieren.

  • Konfiguration und Logik prüfen, um mögliche Fehler zu vermeiden.

Rot

  • Es liegt eine Störung vor, die den ordnungsgemäßen Betrieb der Komponente verhindert.

  • In vielen Fällen ist der Workflow dadurch zumindest teilweise beeinträchtigt oder nicht lauffähig.

  • Eine Analyse und Behebung der Ursache ist erforderlich.

  • Bei Hardware-Komponenten kann dies ein Hinweis darauf sein, dass diese nicht vorhanden sind, z. B. eine Loxi-Light-Einheit.

  • Komponenten mit rotem Status zuerst analysieren.

  • Prüfen, ob Verbindungen, Konfiguration und externe Systeme korrekt arbeiten.

Grau

  • Es liegen noch keine Informationen über den Verbindungsstatus vor.

  • Es besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf.

  • Workflow starten, um den Verbindungsaufbau zu initialisieren und ein erstes Ergebnis zu erhalten.


Typische Anwendungsfälle

Sichtprüfung der Verbindungszustände im Workflow-Editor

  • Der Anwender öffnet den Workflow-Editor.

  • In der „Components“-Liste werden die relevanten Komponenten mit farbigen Status-Pillen angezeigt.

Interpretation:

  • Alle relevanten Komponenten sind grün → der Workflow ist aus Sicht der Komponenten stabil.

  • Einzelne Komponenten sind gelb oder rot → der Anwender kann diese gezielt auswählen und im Detail prüfen.

Inbetriebnahme einer neuen Verbindung

  • Eine neue Verbindungskomponente wird konfiguriert und der Workflow gestartet.

  • In der „Components“-Liste erscheint eine farbige Status-Pille:

    • Grün → die aktuelle Konfiguration ist grundsätzlich funktionsfähig.

    • Rot → es liegt ein grundlegendes Problem vor (z. B. keine Verbindung möglich).

  • Der Anwender erkennt ohne zusätzliche Diagnosetools, ob die Basiskommunikation funktioniert.

Laufzeitüberwachung im produktiven Einsatz

  • Der Workflow läuft dauerhaft oder über längere Zeiträume.

  • Der Anwender lässt den Workflow-Editor geöffnet oder ruft ihn regelmäßig auf.

  • Statusänderungen werden automatisch angezeigt:

    • Fällt eine bislang grüne Komponente aus, wechselt die Status-Pille z. B. auf Rot.

    • Nach Beheben der Ursache kehrt die Pille zu Grün zurück.

  • Der Anwender kann Störungen und deren Behebung zeitnah nachvollziehen.


Hinweise und Einschränkungen

  • Reine Anzeige, keine manuelle Überschreibung

    • Der Workflow Component Status kann in der UI nicht „überschrieben“ oder manuell gesetzt werden.

    • Er ergibt sich ausschließlich aus der Bewertung des Systemzustands.

  • Abhängigkeit von der Laufzeitumgebung

    • Die angezeigten Statuswerte hängen von der tatsächlichen Erreichbarkeit und Funktionsfähigkeit der Komponenten ab.

    • Netzwerkprobleme, ausgeschaltete Geräte oder fehlerhafte Konfigurationen spiegeln sich unmittelbar im Status wider.

  • Echtzeit-Updates abhängig von der Verbindung

    • Die automatische Aktualisierung setzt eine stabile Verbindung zwischen Client und Server voraus.

    • Bei Verbindungsunterbrechungen können Statusänderungen verzögert sichtbar werden, bis die Verbindung wiederhergestellt ist.

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